Fallbericht: Fetoskopische Tracheaokklusion bei kongenitalem Zwerchfelldefekt
AC Frei, W Henrich · Zeitschrift für Geburtshilfe und Neonatologie · 2011 · Heft 11
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Ziel: Die Inzidenz der kongenitalen Zwerchfelldefekte beträgt 1: 2500–1: 5000. Sie kann pränatal mittels Ultraschall und MRT diagnostiziert werden. 40% sind mit Anomalien oder Chromosomenaberationen assoziiert. Durch die Eventeration der Bauchorgane wird das Lungenwachstum eingeschränkt. In der Folge kommt es zu Lungenhypoplasie und pulmonaler Hypertension. Die Mortalität beträgt 30%. Die intrauterine fetoskopische Tracheaokklusion durch Einführung eines Ballons zum passageren Verschluss der fetalen Trachea soll den Ausgang des Neonaten in ausgeprägten Fällen und insbesondere bei rechtsseitigen Zwerchfelldefekte…