Diagnostik von Persönlichkeitsstörungen
Serge Sulz · PiD - Psychotherapie im Dialog · 2012 · Heft 01 · S. 49-53
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Das klinische Urteil reicht zur Diagnose einer Persönlichkeitsstörung nicht aus. Deshalb müssen auf ICD-10 bezogene Fragebögen und strukturierte Interviews ebenso eingesetzt werden wie die Beschaffung von anamnestischem Material von Patient und Angehörigen. Ergebnis sollte eine Kombination von dimensionaler und kategorialer Diagnostik sein. Für die Zielanalyse und Therapieplanung sind zudem Schemaanalyse, Funktionsanalyse und Entwicklungs- und Strukturanalyse erforderlich. Für die Verlaufskontrolle können einfache Barometerskalen verwendet werden. Die Abschlussvaluation sollte neben der Prüfung,…