Doppel- und Mehrfachinfektionen durch Nichttuberkulöse Mycobakterien
B Glunz, C Schaudt · Pneumologie · 2012 · Heft 02
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einleitung: Doppel- und Mehrfachinfektionen durch nichttuberkulöse Mycobakterien waren vor der HIV-Ära selten(1). In der Literatur sind nur wenige Fälle bei Nicht-HIV-Infizierten beschrieben. Vorbestehende strukturelle pulmonale Erkrankungen (COPD, Bronchiektasen, CF, Pneumokoniosen, Tb in der Vorgeschichte, Alveolarproteinose, α-1-Antitrypsinmangel sowie Ösophagusmotilitätsstörungen) sind prädisponierend. Zur Diagnose werden von der ATS klinische, radiologische und mikrobiologische Kriterien gefordert(2). Kasuistik: Von 2007–2010 wurden bei sieben Patienten mehrfach kulturell aus Sputum und/oder Bronchialsekret…