CareLit Fachartikel

Gibt es eine Assoziation zwischen familiärem sexuellen Missbrauch und späteren Sexualstraftaten?

N.N. · Psychiatrische Praxis · 2012 · Heft 05 · S. 217-221

Dokument
925027
CareLit-ID
Jahr
2012
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Psychiatrische Praxis
Autor:innen
N.N.
Ausgabe
Heft 05 / 2012
Jahrgang 39
Seiten
217-221
Erschienen: 2012-07-01 00:00:00
ISSN
0303-4259

Zusammenfassung

Zusammenfassung Anliegen: 12 – 35 % aller Sexualstraftäter geben an, selbst sexuell missbraucht worden zu sein. Bisher gibt es kaum Studien, die methodisch adäquat Prävalenz und familiäres Wiederholungsrisiko untersucht hätten. Methode: In der Studie Langstrafenvollzug und Menschenrechte wurden 1055 Strafgefangene aus 11 Ländern Europas mit der Posttraumatic Stress Diagnostic Scale (PDS) untersucht. Ergebnisse: Sexualstraftäter mit einem sexuellen Missbrauch innerhalb der Familie haben gegenüber anderen Straftätern ein 4-fach erhöhtes Risiko, später selbst Sexualstraftaten zu begehen. Schlussfolgerungen: Die det…

Schlagworte

sexueller Missbrauch Sexualstraftäter Gefängnis Trauma Rückfallprophylaxe sexual abuse sexual offender prison relapse prevention Psychiatrische Praxis