Vergleich verschiedener Methoden der LHR-Bestimmung und ihrer prognostischen Aussagekraft hinsichtlich Überleben und ECMO-Notwendigkeit bei der fetalen Zwerchfellhernie
S Kehl, S Eckert, R Schaffelder, T Schaible, J Siemer, M Sütterlin · Zeitschrift für Geburtshilfe und Neonatologie · 2012 · Heft 04
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zielsetzung: Die fetale Zwerchfellhernie (CDH) ist die häufigste Fehlbildung, die mit einer pulmonalen Hypoplasie einhergeht. Das Ausmaß dieser Hypoplasie ist entscheidend für den postpartalen Verlauf. Zur Abschätzung dieser Hypoplasie hat sich insbesondere die Bestimmung der fetalen „lung area-to-head circumference ratio“ (LHR) in der klinischen Routine etabliert. Hierbei wird in einer vorgegebenen Ebene die Lungenfläche gemessen und in Verhältnis zum Kopfumfang gesetzt. Da die Berechnung der Lungenfläche unterschiedlich erfolgen kann und in der aktuellen Literatur auch verschieden gehandhabt wird, gibt es zune…