Schwangerschaftsprolongation bei Propfpräeklampsie und HELLP-Syndrom
C Schausberger, VR Jacobs, P Wolfrum-Ristau, C Zuchna, T Fischer · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2012 · Heft 05
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Fragestellung: Schwangerschaftsassoziierte hypertensive Erkrankungen, darunter Präeklampsie und HELLP-Syndrom, treten zu 6–8% auf und tragen z.T. zur unerwünschten Frühgeburtlichkeit bei. Aktuelle Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass diese Schwangerschaften prolongiert werden können – umfassende diagnostische und therapeutische Maßnahmen vorausgesetzt. Dies soll am Fallbeispiel einer Patientin mit Propfpräeklampsie und beginnendem HELLP-Syndrom veranschaulicht werden. Methodik: Fallbericht einer 32-jährigen G1P0 mit Propfpräeklampsie und HELLP-Syndrom, die in einem KH der Maximalversorgung betreut wurde…