Risk-reducing Surgery in Women at Risk for Familial Breast or Ovarian Cancer
K. Rhiem, K. Pfeifer, R. K. Schmutzler, M. Kiechle · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2012 · Heft 09 · S. 833-839
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Rund 5 % der Brustkrebs- und rund 10 % der Eierstockkrebserkrankungen sind durch eine Mutation in den beiden Hochrisikogenen BRCA1 und BRCA2 bedingt. Nach populationsbasierten Untersuchungen trägt jede 500.–1000. Frau der Allgemeinbevölkerung eine solche erbliche Belastung für Brust- und Eierstockkrebs. Gesunde Frauen, die eine Mutation in einem BRCA-Gen aufweisen, tragen ein lebenslanges Erkrankungsrisiko von 60 bis 85 % für ein Mamma- und von 20 bis 60 % für ein Ovarialkarzinom. Frauen, die bereits an einem Mammakarzinom erkrankt sind, haben auch ein erhöhtes Risiko für die Entstehung eines kon…