Konservative Therapie einer Sepsis infolge Magenperforation nach PEG-Anlage durch endoskopischen Over-the-scope Clip (OTSC)-Perforationsverschluss
M Raithel, A Hagel, V Graf, C Neufert, A Nägel, M Neurath, A Schiele, H Kessler · Zeitschrift für Gastroenterologie · 2012 · Heft 09
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Ein 52-jähr. Pat. mit Z.n. Reanimation wegen Kammerflimmern bei KHK (STEMI 5/2011) und hypoxischem Hirnschaden erhielt unter intensivmedizinischen Bedingungen (Beatmung) zur Ernährung eine 9Fr PEG in den Magencorpus appliziert. Ca. 60 Std. nach PEG-Applikation fiel ein zunehmender Bauchumfang, eine plötzlich einsetzende Tachyarrhythmia bis 135/min (Troponin neg.), sowie eine beginnende katecholaminpflichtige Sepsis auf. Es erfolgte eine Applikation von Tigecyclin (100mg KI) und Linezolid (600mg KI) sowie eine Endoskopie unter Op-Bedingungen, um die Perforationsstelle zu lokalisieren. Direkt neben der PEG-Einstic…