Grubenpapille
B Wittkowski, L Krause · Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde · 2012 · Heft 08
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: Die Grubenpapille gehört zu den kongenitalen Defekten im Bereich des Sehnervenkopfes. Die Prävalenz wird mit ca. 1:10000 geschätzt. Das Vorkommen ist meist unilateral, lediglich in ca. 10% ist eine beidseitige Grubenpapille bekannt. Klinisch ist sie als ovale oder runde meist gräulich erscheinende Vertiefung sichtbar und liegt überwiegend am temporalen oder temporal inferioren Papillenrand. In ca. 25–50% der Fälle entwickeln sich sekundäre zentrale Netzhautveränderungen. Diese können ein Maculaödem, ein Maculaforamen, eine zentrale Ablatio oder selten auch eine epiretinale Gliose sein. Symptomatisch…