Quantitativer Nachweis von Methoden und Buprenorphin im Speichel substituierter Patienten im Rahmen des „Multi-Target-Drogenscreenings“
N Günther, S Lierheimer, M Böttcher · Suchttherapie · 2012 · Heft 12
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Problemstellung: Der Nachweis eines kürzlichen Drogen-/Medikamentenmissbrauchs erfolgt im Rahmen einer suchtmedizinischen Therapie zunehmend auch aus Speichelproben und mit chromatographischen Verfahren. Bei niedrigen Entscheidungsgrenzen in der Speichelanalytik (Cutoffs ca. 1ng/mL) sind die Positivraten für die einzelnen missbrauchsrelevanten Substanzen mit denen des immunchemischen Urinscreenings vergleichbar und z.T. sogar deutlich höher (Amphetamine). Speichelproben können problemlos unter Sichtkontrolle gewonnen werden, so dass die Abgabe einer „Freundprobe“ leicht auszuschließen ist. Ein negativer Nachweis…