Neue Ansätze zur Rezidivprophylaxe nach tiefer Venenthrombose?
N.N. · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 2013 · Heft 17 · S. 870
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Tiefe Venenthrombosen (TVT) und in der Folge Lungenembolien sind mit einer erheblichen Morbidität und Mortalität behaftet. Ist es einmal zu einer TVT oder Lungenembolie gekommen, ist das Rezidivrisiko hoch. Daher sollte in diesem Fall über mindestens 3 Monate antikoaguliert werden. Derzeit wird dafür im Allgemeinen ein Vitamin-K-Antagonist, z.B. Warfarin, eingesetzt. Darunter sind jedoch häufige Laborkontrollen notwendig, außerdem kommt es nicht selten zu Blutungen. Zwei neue, oral einnehmbare Substanzen, für die keine aufwendigen regelmäßigen Kontrollunter-suchungen notwendig sind, werden daher aufmerksam beoba…