Differentialdiagnose der granulomatösen entzündlichen Hirnerkrankung
M Knauth · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 2013 · Heft 04
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Gleich zu Beginn: Die granulomatösen Erkrankungen des Gehirns und/oder seiner Hüllen stellen ein weites Feld dar. Davon lassen wir uns als Radiologen/Neuroradiologen jedoch nicht abschrecken. Es gibt verschiedene Methoden der Klassifikation, so z.B. die topische, d.h. je nach Befallsort: pachymeningeal, leptomeningeal, intraparenchymal oder Umgebung (Knochen, NNH...). Da jedoch ganz verschiedene granulomatöse Erkrankungen jeweils mehrere Befallsorte haben können, erscheint eine Einteilung nach der Ätiologie der granulomatösen Erkrankung plausibler und man kann sie sich auch besser merken. Es gibt: nichtinfektiös…