Formen der Mikroangiopathie
J Linn · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 2013 · Heft 04
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die zerebralen Mikroangiopathien (ZMAs) stellen eine heterogene Krankheitsgruppe dar, bei der sich als gemeinsames Charakteristikum pathologische Veränderungen der kleinen Hirngefäße finden. Sie sind für 20 – 30% aller ischämischer Schlaganfälle verantwortlich. In über 90% der Fälle liegt eine erworbene Mikroangiopathie vor, wobei die degenerative Mikroangiopathie (DMA) und die sporadische zerebrale Amyloidangiopathie (CAA) die typischen erworbenen ZMAs im engeren Sinne darstellen. Neben diesen häufigen Formen gibt es eine Vielzahl seltener, genetisch bedingter ZMAs. Wichtige hereditäre ZMAs sind z.B. die CADASI…