Kritische unerwartete Lebensübergänge bei frühem Tod eines Kindes (Fehlgeburt, Totgeburt, Tod im 1. Lebensjahr)
K Huber, S Gobara · Zeitschrift für Geburtshilfe und Neonatologie · 2013 · Heft 11
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Problemstellung: Der Tod eines Kindes ist wahrscheinlich der schwerwiegendste Verlust, den Eltern erleben können. Bei einer Fehl- oder Totgeburt kann die Schwangerschaft nicht bis zum Ende gelebt und der erste Schrei des Kindes nicht gehört werden. Die Existenz des tot- oder fehlgeborenen Kindes wird meistens nur von den Müttern/Vätern wahrgenommen und bezeugt. Zum unerwarteten frühen Tod und der daraus folgenden Trauer über den Verlust kommt auch noch die Trauer der verloren gegangenen, gemeinsamen Lebenszeit mit dem Kind hinzu. Die plötzlich fehlende Lebensaufgabe führt meistens in eine tiefe Identitätskrise.…