Fluoreszenz in situ Hybridisierung (FISH) zur Identifikation von Mikroorganismen in Eihäuten beim Amnioninfektionssyndrom
D Schmiedel, J Kikhney, TJ Schulze, A Petrich, A Moter, I Steding, W Henrich, A Thomas · Zeitschrift für Geburtshilfe und Neonatologie · 2013 · Heft 11
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Fragestellungl: 8 – 13% aller Kinder weltweit werden vor 37 SSW geboren, wobei die Tendenz steigend ist. Nach wie vor ist die Bedeutung von Mikroorganismen als Ursache für Entzündungsreaktionen, vorzeitige Wehen/vorzeitigen Blasensprung und Frühgeburtlichkeit unklar. Ziel der Studie war es, den Wert der Fluoreszenz in situ Hybridisierung für die Detektion von Mikroorganismen in Eihäuten beim Amnioninfektionssyndrom (AIS) zu untersuchen. Methodik: Es wurde eine diagnostische FISH-Sondenkombination zusammengestellt, welche die 16S rRNA von potenziell relevanten Bakterien beim AIS detektiert. Mit dieser Methode wur…