Die Rolle der Stressachsen in der Entstehung und Proliferation einer Krebserkankung
N.N. · Psychotherapie Psychosomatik Medizinische Psychologie · 2014 · Heft 09/10 · S. 341-344
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Psychosoziale Stressoren können das neoplastische Geschehen modulieren. Etabliert ist, dass es unter Stress zu Aktivierung der Hypothalamus-Hypophysen-Nebennieren- und der Sympatho-adrenomedullären Achse kommt, wobei proliferationsfördende Wirkungen auf das maligne Tumorgeschehen über betaadrenerge Rezeptoren bekannt sind. Ein neues Tiermodell fokussiert den positiv aktivierenden Stress, welcher über die Aktivierung der Hypothalamus-Sympathikus-Adipozyten-Achse zur Hemmung des Tumorwachstums und Reduktion der Obesitas führt. Es kommt bei Mäusen zu einer gesteigerten Genexpression des Neurotrophin…