Status einfach-fokaler Anfälle auf dem Boden eines zerebralen Hyperperfusionssyndroms nach Karotis-Thrombendarteriektomie
N.N. · Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie · 2014 · Heft 05 · S. 271-274
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Das zerebrale Hyperperfusionssyndrom ist eine typische, wenn auch seltene Komplikation nach chirurgischen oder interventionellen Eingriffen an der A. carotis. Es präsentiert sich typischerweise Stunden bis wenige Tage nach dem Eingriff mit Kopfschmerzen, epileptischen Anfällen und/oder neurologischen Ausfällen. Als schwere Komplikationen können ein Hirnödem oder intrakranielle Blutungen auftreten. Wir stellen den Fall einer 74-jährigen Patientin vor, die nach Karotis-Thrombendarteriektomie einer 80 %igen, klinisch asymptomatischen Karotisstenose rechts und einer unbehandelten, ebenfalls 80 %igen…