Arteriovenöse Gefäßanomalien im Spinalkanal
C Koch · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 2014 · Heft 04
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die Klassifikation der spinalen arteriovenösen Gefäßmalformationen erfolgt in der Regel nach ihrer Pathoanatomie in 4 Typen (spinale durale AVF; intramedulläre AVM; juvenile AVM; perimedulläre AVF); im klinischen Alltag ist eine Einteilung nach Inzidenz, arterieller Gefäßversorgung, Erkrankungsalter und Symptomatik einprägsamer (spinale durale AVF: häufig, extradurale Arterien, ältere Patienten, schleichender Symptombeginn; alle anderen AVM: selten, intradurale Arterien, jüngere Patienten, akuter Symptombeginn). Kennzeichnend für die SDAVF ist ein langsam-progredientes und aufsteigendes Querschnittssyndrom bei M…