Fetale Body-Stalk-Anomalie – Sonographische und paidopathologische Ergebnisse im Kontext embryonaler Entwicklung
A Fiedler, D Schlembach, R Fröber, E Schleußner · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2014 · Heft 06
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einleitung: Eine Body-Stalk-Anomalie tritt sehr selten und meist sporadisch auf. Die Inzidenz beträgt 1:7500 im ersten Trimester. Die hohe Rate an Spontanaborten und die Möglichkeiten der frühzeitigen sonographischen Diagnostik lassen die Inzidenz auf 1:14000 im 2. Trimester fallen. Die Ursache einer Body-Stalk-Anomalie ist nicht klar definiert, gelegentlich werden frühe teratogene Expositionen, sowie die Einnahme von Cocain, Marihuana und oralen Kontrazeptiva diskutiert. In der Regel ist diese Entwicklungsstörung nicht mit chromosomalen Störungen assoziiert. Sie ist jedoch immer mit einem letalen Ausgang verbun…