Dysarthrie bei der Parkinson-Krankheit – Phänomenologie, Pathophysiologie und therapeutische Ansätze
N.N. · Aktuelle Neurologie · 2014 · Heft 05 · S. 267-276
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei der hypokinetischen Dysarthrie des idiopathischen Parkinson-Syndroms (IPS) handelt es sich um eine multidimensionale Störung, die bei der Mehrzahl der Patienten zu einer relevanten Kommunikationsstörung führen kann. Neben dem pathognomonischen Befund einer leisen, monotonen Sprechweise („monopitch and monoloudness“) kommt es in unterschiedlichem Ausmaß auch zu Beeinträchtigungen von Sprechatmung, Stimmbildung (Phonation), Aussprache (Artikulation) und Sprechgeschwindigkeit und -rhythmus. Während in frühen Erkrankungsstadien gewisse Aspekte der Dysarthrie auf dopaminerge Therapie ansprechen, s…