Sitz-Hock-Gips zur biomechanischen Behandlung dezentrierter Hüftgelenke
E. Mühlbacher, W. Lick-Schiffer, M. Lojpur, F. Baumgartner, T. Spieß, C. Tschauner · Zeitschrift für Orthopädie und Unfallchirurgie · 2014 · Heft 06 · S. 551-552
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Sogenannte kongenitale Hüftgelenksluxationen kommen in Mitteleuropa mit einer Häufigkeit von ca. 0,5–1 % vor, wobei das Verhältnis Mädchen zu Jungen etwa 4 : 1 beträgt. Die Rate der „physiologisch“ unreifen Hüftgelenke bei Geburt beträgt bis zu 30 %. Durch die in den 80er-Jahren des 20. Jahrhunderts entwickelte Hüftsonografie nach Graf 1 kann ein Großteil der Folgeschäden durch eine frühzeitige Diagnostik und darauf aufbauende „sonografiegesteuerte“ konservative Behandlung 2 verhindert werden. Einen wesentlichen Bestandteil in der Behandlung dezentrierter Hüftgelenke stellt der Sitz-Hock-Gips dar…