CareLit Fachartikel

Microsporum canis – eine seltene Ursache des Kerion Celsi

Pietro Nenoff, Anne Ramos Pérez, Esther Klonowski, Silke Uhrlaß, Marlen Zurek, Markus Thöle · Aktuelle Dermatologie · 2025 · Heft 01/02 · S. 34-39

Dokument
931833
CareLit-ID
Jahr
2025
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Aktuelle Dermatologie
Autor:innen
Pietro Nenoff, Anne Ramos Pérez, Esther Klonowski, Silke Uhrlaß, Marlen Zurek, Markus Thöle
Ausgabe
Heft 01/02 / 2025
Jahrgang 51
Seiten
34-39
Erschienen: 2025-02-01 00:00:00
ISSN
0340-2541

Zusammenfassung

ZusammenfassungBei einem 8-jährigen, aus Venezuela eingewanderten Jungen bestand am Hinterkopf eine abszedierende, purulente und schmerzhafte Läsion. Da differenzialdiagnostisch auch an eine bakterielle Hautinfektion gedacht wurde, kam zunächst intravenös Cefuroxim zur Anwendung. Die gleichzeitig erfolgte mykologische Diagnostik aus Abstrichen, Kopfschuppen und Haarwurzeln erbrachte den Nachweis des zoophilen Dermatophyten Microsporum canis. Dem entsprach der anamnestische Hinweis auf Katzenkontakt noch im Heimatland Venezuela. Das Kerion Celsi (Tinea capitis profunda) wurde oral antimykotisch mit Terbinafin beh…

Schlagworte

Tinea capitis Microsporum canis Venezuela Terbinafin Terbinafine Aktuelle Dermatologie