Signifikant weniger Nierenversagen bei Herz-Opʼs durch ischämische Präkonditionierung mittels Blutdruckmanschette
Johannes B. Dahm · Aktuelle Kardiologie · 2025 · Heft 01 · S. 16
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Remote Ischemic Preconditioning (RIPC; in Deutschland häufig auch als flussvermittelte Dilatation = FMD bezeichnet), das entweder akut oder verzögert mittels kurzer Ischämie und Reperfusion an den Extremitäten (remote) angewendet wird (Blutdruckmanschette), hat in multizentrischen Studien das Auftreten eines akuten Nierenversagens (ANV) bzw. die Notwendigkeit einer Nierenersatztherapie bei Hochrisikopatienten mit herzchirurgischen Eingriffen signifikant reduzieren können. Die vorliegende Studie befasst sich mit der Frage, ob ein verzögertes RIPC das Auftreten von akutem Nierenversagen (ANV) und postoperativen Ko…