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Nicht nur schüchtern: Was Pädiater über Selektiven Mutimus wissen sollten

Angelika Gensthaler, Carolin Röse · Kinder- und Jugendmedizin · 2025 · Heft 01 · S. 21-26

Dokument
932140
CareLit-ID
Jahr
2025
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Kinder- und Jugendmedizin
Autor:innen
Angelika Gensthaler, Carolin Röse
Ausgabe
Heft 01 / 2025
Jahrgang 25
Seiten
21-26
Erschienen: 2025-02-01 00:00:00
ISSN
1617-0288

Zusammenfassung

ZusammenfassungDer Selektive Mutismus (SM) ist eine Angsterkrankung, die etwa 1 % aller Kinder betrifft; mehrsprachige Kinder erkranken mit einer Prävalenz von 2–3 % noch häufiger. Etwa 30–50 % der Betroffenen zeigen Sprachentwicklungsauffälligkeiten. Kernsymptom ist ein situationsspezifisches Unvermögen zu sprechen, während die Kinder in anderen Situationen ihre Sprachkompetenz weitgehend ungehemmt zeigen. Mutistisches Verhalten wird oft von einer psychomotorischen Gehemmtheit, bis hin zu Freezing-Phänomenen, begleitet. Der SM beginnt in der Regel mit 2–4 Jahren, fällt aber oft erst nach Eintritt in Kindergarte…

Schlagworte

Soziale Angst Behaviorale Inhibition Sprachentwicklungsstörungen Mehrsprachigkeit Früherkennung Social Anxiety Behavioral Inhibition Communication Disorder Multilingualism Early Screening Kinder- und Jugendmedizin