Observations on the use of a bone chisel as a weapon using the example of a Corded Ware double burial from Knittlingen, Baden-Württemberg
Michael Francken, Inga Kretschmer · Osteologie · 2025 · Heft 01 · S. 44-50
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Schädelverletzungen, insbesondere durch zwischenmenschliche Gewalteinwirkung verursachte, sind in archäologischen Kontexten keine Seltenheit. Je nach Erhaltungszustand des Skelettmaterials kann sich die Ansprache schwierig gestalten, besonders wenn es um die verantwortliche Ursache geht. Im vorliegenden Fall einer schnurkeramischen Doppelbestattung aus Knittlingen (Baden-Württemberg, Deutschland) ist die Analyse einer verheilten Trepanation und einer unverheilten Hiebverletzung relativ eindeutig, allerdings scheint aufgrund der Dimensionen keine der üblichen Waffen für die perimortale Verletzung…