Elektrokonvulsive Therapie bei Depression: Welche Erkenntnisse erbringen fMRT-, PET- und SPECT-Untersuchungen?
N.N. · Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie · 2014 · Heft 09 · S. 511-522
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die elektrokonvulsive Therapie (EKT) zeigt überlegene klinische Wirksamkeit bei therapieresistenter Depression. Befunde aus nuklearmedizinischen und funktionellen magnetresonanztomografischen (fMRT) Untersuchungen zur EKT können zunehmend im Kontext pathophysiologischer Modelle von Depression interpretiert werden und leisten einen Beitrag zur Validierung von Theorien zum Wirkmechanismus von EKT. Modellvorstellungen depressiver Störungen postulieren eine dysfunktionale Modulation von Gehirnaktivität innerhalb kortiko-limbischer Regelkreise sowie eine aberrante Interaktion von funktionellen zerebra…