Sensitivität und Spezifität bildgebender Verfahren für den Nachweis intrakranieller Aneurysmen
N.N. · Aktuelle Neurologie · 2014 · Heft 07 · S. 409-414
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Aneurysmen der intrakraniellen Arterien treten mit einer Prävalenz von etwa 2 % auf. Die Rupturwahrscheinlichkeit beerenförmiger Aneurysmen liegt bei etwa 0,1 %/Jahr. Die Letalität innerhalb von 30 Tagen nach der Ruptur eines zerebralen Aneurysmas wird auf 45 % geschätzt; zusätzlich behält die Hälfte der überlebenden Patienten schwere neurologische Defizite. Der rechtszeitige Nachweis und die prophylaktische Therapie eines Aneurysmas ist die zuverlässigste Methode, eine Ruptur zu vermeiden. Insofern ist es relevant, das Potenzial der aktuellen bildgebenden Verfahren zu kennen, anwenden zu können…