Das Rubinstein-Taybi-Syndrom – Eine seltene Differentialdiagnose der Mikrozephalie
MAD Schuhmacher, B Schiessl, N Sterk, L de Vries, I Kleinlein, D Grab · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2014 · Heft 09
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einleitung: 1963 beschrieben Rubinstein und Taybi an sieben Kindern einen sehr seltenen (Inzidenz 1: 300.000), geschlechterunspezifischen Syndrom-Komplex mit folgenden Charakteristika: Mikrozephalie mit geistiger Retardierung (IQ-Range 20 – 80), breite Daumen, große Zehen und charakteristische flachstirnige Gesichter mit hochgewölbtem Gaumen, hypoplastischer Maxilla, fliehendem Kinn, antimongoloiden Lidspalten und spitzer Nase bei breiter Nasenwurzel. Fallberichte: Fall 1: Bei einer 1G0P erfolgte wegen eines mit 10 SSW diagnostizierten ausgeprägten Nackenödems die Chorionzottenbiopsie. Die Karyotypisierung ergab…