Exorbitante Gallensäureerhöhung nach transjugulärer intrahepatischer portosystemischer Shunt (TIPS) – Anlage, endogen oder iatrogen?
C Hug, M Kunze, F Markfeld-Erol, R Rasenack, H Prömpeler · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2014 · Heft 09
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: Die intrahepatische Schwangerschaftscholestase (ICP) ist eine meist im 3. Trimenon auftretende hepatologische Erkrankung bei bis zu 1% der Gebärenden. Klinisch stehen Juckreiz und Ikterus im Vordergrund, der laborchemisch relevante Marker ist die Erhöhung der Gallensäuren im Serum. Ein Anstieg der Gallensäuren über 40 µmol/l geht mit Frühgeburtlichkeit, grünem Fruchtwasser, neonatalem Atemnotsyndrom und intrauterinem Fruchttod einher. Ursodesoxycholsäure soll die klinische Symptomatik verbessern und die Gallensäuren senken. Kasuistik: 27-jährige Erstgebärende im Zustand nach paroxysmaler nächtlicher…