Botulinumtoxin-Injektionen bei senilem Entropium
I. Lanzl, R.-L. Merté, M. Poimenidou · Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde · 2015 · Heft 01 · S. 37-39
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Dem senilen Entropium liegt eine involutive Veränderung des Stützgewebes und der Muskelaufhängung im Unterlid zugrunde. Dies resultiert in einer fehlerhaften Ausrichtung des Muskelzugs des M. orbicularis oculi und resultiert in einer Trichiasis. Eine Behandlung mit Botulinumtoxin ist möglich. Sie erzielt eine temporäre, im Mittel 3,8 Monate andauernde Erleichterung der Beschwerden. Wiederholungen der Injektionen sind gut durchführbar. Die Botulinumtoxininjektion bei spastischem Entropium ist als alternatives Verfahren bei nicht operativ zu sanierenden Patienten zu erwägen.