Stellenwert der okulären Pulsamplitude beim Glaukom
J. P. E. Stürmer, C. Kniestedt · Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde · 2015 · Heft 02 · S. 162-168
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Der Unterschied zwischen diastolischem und systolischem Augeninnendruck wird als okuläre Pulsamplitude (OPA) bezeichnet. Die okuläre Pulsamplitude entsteht durch den pulsatilen Blutfluss in der Choroidea und wird durch die Dynamik des kardiovaskulären Systems, die Rigidität der Gefäße sowie durch biometrische Faktoren des Auges beeinflusst. Die Abflussfazilität des Kammerwassers, die Höhe des Augendrucks selbst oder eine individuell unterschiedliche Elastizität der Bulbuswand wirken in bisher noch nicht restlos geklärtem Ausmaß auf die okuläre Pulsamplitude ein. Mit der dynamischen Konturtonometr…