Optimierung des kardiovaskulären Risikos bei Nierenpatienten – Die Rolle von Lipiden
Markus Tölle · Dialyse aktuell · 2014 · Heft 09 · S. 467-473
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Patienten mit chronischer und terminaler Niereninsuffizienz haben ein exzessives kardiovaskuläres Morbiditäts- und Mortalitätsrisiko. Durch die lipidmodulierende Therapie, insbesondere durch den Einsatz von CSE-Hemmern, konnte die kardiovaskuläre Morbidität und Mortalität bei Patienten ohne chronische Niereninsuffizienz (CKD: Chronic Kidney Disease) in den letzten Jahren signifikant gesenkt werden. Im Gegensatz dazu zeigt die Therapie mit CSE-Hemmern bei CKD-Patienten eine geringere Wirksamkeit im Hinblick auf die Verminderung der kardiovaskulären Morbidität. Auch die Progression der Niereninsuffizienz ist hier…