Rektovaginale und rektourethrale Fisteln: komplex und gravierend – Anatomische Gegebenheiten erfordern aufwendige Interventionsstrategien
Reinhard Ruppert, Boris Kirchdorfer, Felix Hemminger · Der Klinikarzt · 2014 · Heft 12 · S. 584-589
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Rektovaginale und rektourethrale Fisteln sind seltene, aber für den Patienten sehr gravierende Krankheitsbilder. So ist die rektovaginale Fistel die komplizierteste Form der anorektalen Fistel der Frau, für die keine konservativen Therapieoptionen bestehen. Die operativen Maßnahmen sind aufwendiger als für die klassische kryptoglanduläre Fistel: Aufgrund der anatomischen Gegebenheiten ist es notwendig, den Abstand zwischen Vagina und Rektum bzw. Anorektum zu vergrößern. Dazu ist die Interposition von vitalem Gewebe oder biologischen Ersatzgeweben erforderlich, um eine akzeptable Erfolgsrate zu ve…