CareLit Fachartikel

Sind Cochlea-Implante bei Kindern mit Hörnerv-Aplasie sinnvoll?

N.N. · Sprache · Stimme · Gehör · 2025 · Heft 01 · S. 8

Dokument
933435
CareLit-ID
Jahr
2025
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Sprache · Stimme · Gehör
Autor:innen
N.N.
Ausgabe
Heft 01 / 2025
Jahrgang 49
Seiten
8
Erschienen: 2025-03-01 00:00:00
ISSN
0342-0477

Zusammenfassung

Eine häufige Ursache angeborener Schwerhörigkeit sind Fehlbildungen der Ohren und ggf. auch der nachgeschalteten neuralen Strukturen wie Hörnerven, Hirnstamm und deren Synapsen. Es gibt u. a. hochgradig schwerhörende Kinder, bei denen man radiologisch keine Hörnerven nachweisen kann, obwohl hier möglicherweise noch Nervenfasern vorhanden sind. Bei diesen Kindern reichen akustische Hörsysteme nicht aus, um Sprache verstehen und sprechen zu lernen. Die vorliegende Studie untersuchte, ob hier Cochlea-Implantate trotzdem eine Lautsprache ermöglichen können, auch wenn im MRT kein Hörnerv erkennbar ist.

Schlagworte

Sprache · Stimme · Gehör