Therapie des kongenitalen ulnaren Impingement-Syndroms durch dekomprimierende Korrekturosteotomie des distalen Radius – klinische Ergebnisse
Petr Machac, René Schandl, Roman Wolters, Hermann Krimmer · Handchirurgie · Mikrochirurgie · Plastische Chirurgie · 2025 · Heft 01 · S. 17-22
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Hintergrund 2016 wurde die dekomprimierende Radiuskorrekturosteotomie zur Behandlung des schmerzhaften Impingement-Syndroms des distalen Radioulnaren Gelenks (DRUG) erstmals beschrieben. Die Vorstellung der betroffenen Patienten erfolgt wegen belastungsabhängigen Schmerzen im DRUG, wobei bei der klinischen Untersuchung ein positiver Kompressionstest im DRUG richtungsweisend ist. Die Diagnose wird durch den radiologischen Nachweis einer Ulna minus-Varianz mit Deformierung der Incisura ulnaris bestätigt. Genese dieser Inkongruenz im DRUG kann entweder kongenital, posttraumatisch oder iatrogen sein.…