CareLit Fachartikel
Die Bedeutung des EEG bei der Altersepilepsie
Wieland Hermann · Klinische Neurophysiologie · 2025 · Heft 01 · S. 23-36
Dokument
933571
CareLit-ID
Jahr
2025
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Altersepilepsien treten nach dem 60. Lebensjahr auf, sind symptomatischer Genese infolge strukturell-metabolischer Hirnerkrankungen und verursachen meist fokale Anfälle. Bei einer oligosymptomatischen Befundlage manifestieren sie sich als qualitative oder quantitative Bewusstseinsstörung, vegetative Reaktion oder als rein subjektive Wahrnehmung mit nur subtilen motorischen iktalen Phänomenen. Solche nonkonvulsiven Anfälle können leicht fehlgedeutet werden. Entscheidend ist es, überhaupt daran zu denken und ein EEG zu initiieren.
Schlagworte
Altersepilepsie
Nonkonvulsiver Status
EEG
Salzburger Konsensuskriterien
Bewusstseinsstörung
Geriatric epilepsy
Nonconvulsive status
Salzburg consensus criteria
Disturbance of consciousness
Klinische Neurophysiologie