Ernährung bei der Parkinson-Krankheit
Andres Ceballos-Baumann, Urban M. Fietzek · Nervenheilkunde · 2025 · Heft 03 · S. 106-114
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
ZusammenfassungDie Ernährung spielt eine bedeutende Rolle in der Behandlung der Parkinson-Krankheit (PK) und stößt bei Betroffenen auf großes Interesse. Levodopa bildet die Basis ihrer Pharmakotherapie und zeigt eine komplexe Interaktion mit der Ernährung. Aminosäuren können die Resorption und Wirkung von Levodopa durch kompetitive Hemmung im Dünndarm und an der Blut-Hirn-Schranke beeinträchtigen. Diäten mit eingeschränkter Proteinzufuhr am Tag haben Levodopa-Wirkungsschwankungen verbessert. Zusätzliche Faktoren wie eine verzögerte Magenentleerung, fettreiche Nahrung und ein gestörtes Darmmikrobiom können die Bi…