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Einfühlsame Worte statt Beruhigungsspritze – Gendereffekte bei der notärztlichen Behandlung psychiatrischer Notfälle

N.N. · Journal Club AINS · 2025 · Heft 01 · S. 7

Dokument
934197
CareLit-ID
Jahr
2025
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Journal Club AINS
Autor:innen
N.N.
Ausgabe
Heft 01 / 2025
Jahrgang 14
Seiten
7
Erschienen: 2025-03-01 00:00:00
ISSN
2194-9719

Zusammenfassung

Wo der Notarzt eher zur Spritze greift, vertraut die Notärztin stärker auf eine empathische Patientenansprache. Eine Studie des Uniklinikums Ulm hat erstmals gezeigt, dass es statistisch signifikante geschlechtsspezifische Unterschiede bei der prähospitalen Behandlung psychiatrischer Notfälle gibt (BMC Emerg Med 2024; 24: 201). Dabei wurde deutlich, dass sich Notärztinnen häufiger gegen invasive Maßnahmen wie das Spritzen von Beruhigungsmitteln entscheiden. Um zu deeskalieren, verzichten Frauen im notärztlichen Dienst auch häufiger als ihre männlichen Kollegen auf die Messung von Vitalparametern.

Schlagworte

Journal Club AINS