Präeklampsie: Klinische Charakterisierung und neonatales Outcome
VY Leidner, F Markfeld-Erol, H Prömpeler, M Reinhard, W Janzarik · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2015 · Heft 04
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einleitung: Die Präeklampsie ist eine schwangerschaftsinduzierte Erkrankung mit arterieller Hypertonie und Proteinurie nach der 20. Schwangerschaftswoche und tritt in ca. 5% aller Schwangerschaften auf. Bei der Präeklampsie handelt es sich um eine systemische Erkrankung, so dass Komplikationen an allen Organsystemen auftreten können. Eine Sonderform stellt das HELLP-Syndrom (hemolysis, elevated liver enzymes, low platelets) dar, bei dem häufig eine rasche Entbindung indiziert ist. Trotz mittlerweile fortgeschrittenen Diagnostik- und Therapiemöglichkeiten stellen diverse Komplikationen im Rahmen einer Präeklampsi…