Oesophagusperforation/-ruptur: Stentung als primäre Therapieoption
M Hufschmidt, P Tschann, T Flatz, E Wenzl · Zeitschrift für Gastroenterologie · 2015 · Heft 05
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zielsetzung: Abhängig vom Intervall bis zur Indikationsstellung der Chirurgischen Versorgung transmuraler Oesphagusverletzungen, sowie von deren Lokalisation und Ätiologie variiert die postoperative Mortalität von 6 bis 34%. Möglichkeiten, Voraussetzungen und Grenzen der interventionellen Alternative durch Stentimplantation sollen definiert werden. Material und Methode: Von 2007 bis 2014 wurden 104 Stentanlagen indiziert, davon bei 14 Perforationen bzw. Rupturen (w: m = 1: 1, Durchschnittsalter: 71,8a, Durchschnitts-BMI: 23,4) beobachtet. Diese Population wurde hinsichtlich der Stentart, KH-/Intensiv -Aufenthalt…