Medikamentöses Management bei gestörter Frühschwangerschaft: Worüber müssen wir unsere Patientinnen aufklären?
V Colleselli, T Bartosik, C Brunner, A Ciresa-König, L Wildt, B Seeber · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2015 · Heft 07
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einleitung/Zielsetzung: Die gestörte Frühschwangerschaft stellt mit einer Lebenszeitprävalenz von 25% eine häufige Behandlungsindikation dar. Lange Zeit galt die chirurgische Therapie als Standard. In den letzten Jahren gewinnt die medikamentöse Therapie zunehmend mehr Bedeutung. In dieser Studie wurde die Erfolgsrate einer medikamentösen Kombinationstherapie mit Mifepriston und Misoprostol im klinischen Alltag evaluiert. Da die Patientinnenwünsche einen starken Einfluss auf den Behandlungsablauf und damit -erfolg nehmen, wurden ebenso die Erfahrungen der Patientinnen mittels Fragebogen erhoben. Material & Metho…