Inhouse Suchtberatung für Krankenkassen
I Weidmann · Suchttherapie · 2015 · Heft 08
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einleitung: Krankenkassen erhalten in der Regel Hinweise darauf, wenn bei einem ihrer Versicherten eine Missbrauchs- oder Abhängigkeitsdiagnose vorliegt. Die Steuerung dieser Personengruppe in eine Suchtberatung ist eine Herausforderung für die Krankenkassen. Gelingt die Kontaktaufnahme zum Versicherten, weicht dieser entweder gerne aus („Ausrutscher“, „Feier“) oder – seltener – der Versicherte folgt dem Hinweis, eine Suchtberatungsstelle auszusuchen. Dort ist es häufig nicht möglich, dem Ratsuchenden sofort einen Beratungstermin anzubieten. Wartezeiten von 3 – 4 Wochen sind keine Besonderheit. Methoden: An dies…