Traumatic Vulvar Epithelial Inclusion Cysts Following Female Genital Mutilation (FGM)
B. Mack-Detlefsen, S. Banaschak, T. M. Boemers · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2015 · Heft 09 · S. 945-948
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Hintergrund: Die weibliche Genitalverstümmelung (FGM) kommt vor allem in Afrika, auf Teilen der arabischen Halbinsel und in Teilen Asiens vor. Diese Verstümmelung ist oft mit akuten Komplikationen und vielfältigen Spätfolgen verbunden. Eine der häufigsten Spätfolgen sind schmerzlose, größenprogrediente Zysten im Bereich der Vulva. Fallbeispiel: Ein 8-jähriges Mädchen aus Eritrea stellte sich in unserer kinderchirurgischen Notfallambulanz vor mit einer größenprogredienten Raumforderung im Bereich der Vulva. In Eritrea war im Säuglingsalter eine Klitoridektomie mit partieller Entfernung der kleinen…