Defektverschluss durch Dehnungsplastiken nach Anwendung eines neuen externen Gewebsexpanders
M Möhrle, L Kofler, HM Häfner · Aktuelle Dermatologie · 2015 · Heft 08
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Exzisionen von bösartigen Tumoren mit großen Sicherheitsabständen oder Exzisionen von großen gutartigen Tumoren führen oft zu ausgedehnten Hautdefekten. Zur Defektdeckung stehen Sekundärheilung, Lappenplastiken, freie Transplantate sowie Dehnungsplastiken zur Verfügung. Defektverschlüsse unter Spannung sind technisch schwieriger, neigen zu Wunddehiszenz und zu Komplikationen. Bisherige Techniken mit dem Ziel der Vordehnung der Haut im Operationsgebiet bedienen sich vor allem implantierter Expander, die kontinuierlich über einen Zeitraum von einigen Wochen mit Flüssigkeit aufgefüllt werden. Nachteilig sind die Vi…