Elektrophysiologische Charakterisierung induzierbarer pluripotenter Stammzellen (iPSC) als in vitro-Modelle von Motoneuronerkrankungen
N.N. · Klinische Neurophysiologie · 2015 · Heft 04 · S. 197-202
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Für die Mehrzahl der neurodegenerativen Erkrankungen fehlen wirksame kurative Behandlungsmöglichkeiten. Die im Jahr 2012 nobelpreisgekrönte Entwicklung induzierter pluripotenter Stammzellen (iPSC) eröffnet ungeahnte Möglichkeiten für neue in-vitro Krankheitsmodelle. Aus Haut- oder Haarzellen von Patienten gewonnene iPSC können zu dem krankheitsabhängig relevanten Zelltyp spezifiziert werden, um krankheitsrelevante Phänotypen und Pathomechanismen zu analysieren, die dann Ziel potentieller neuer Behandlungsansätze sein können. Am Beispiel der Amyotrophen Lateralsklerose (ALS) lässt sich eindrucksvo…