Wer war Kurt Boas (*1890)? – eine Spurensuche zwischen „Kriminalanthropologie“, Dermatologie und Konzentrationslager
N.N. · Aktuelle Dermatologie · 2015 · Heft 12 · S. 509-516
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Kurt Boas (*1890), Sohn des bekannten Berliner Gastroenterologen Ismar Boas (1858 – 1938), ließ sich nach Studium, Kriegsteilnahme in einem Kriegsgefangenenlazarett und Facharztausbildung 1924 als Dermatologe im sächsischen Crimmitschau nieder. Sein bislang unerforschtes Leben und Werk wurde aufgrund von Archivquellen und Literaturrecherchen rekonstruiert. Zwischen 1906 – damals noch Schüler! – und 1932 veröffentlichte Boas neben zwei Monografien mehr als hundert meist kurze Fachartikel, überwiegend aus dem Bereich der forensischen Medizin und forensischen Psychiatrie. Außerdem verfasste er eine…