Schwerer Zementbrand in einem ungewöhnlichen klinischen Setting
Thilo Gambichler, Marne Handke, Stefanie Boms · Aktuelle Dermatologie · 2025 · Heft 03 · S. 83-85
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
ZusammenfassungZement und Estrich enthalten stark alkalische Substanzen, die bei längerer Hautexposition die Hautbarriere zerstören und schwere Hautschäden verursachen können. Der Bericht beschreibt eine 78-jährige demenzkranke Patientin, die nach einem Sturz auf frisch gegossenen Estrich erhebliche Hautnekrosen am Gesäß erlitt. Die Verletzungen entstanden durch irritativ-toxische Reaktionen auf die Zementbestandteile. Dieser Fall verdeutlicht, dass nicht nur Berufstätige, sondern auch Personen mit eingeschränkter Mobilität oder kognitiven Fähigkeiten durch Zementbrand gefährdet sein können.