Hybrid-Eingriffe zur Behandlung von hoch-Risiko-Patienten mit chronisch thromboembolischer pulmonaler Hypertonie (CTEPH)
CB Wiedenroth, C Liebetrau, A Breithecker, M Haas, S Guth, G Krombach, E Mayer · Pneumologie · 2016 · Heft 05
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einleitung: Die chronisch thromboembolische pulmonale Hypertonie (CTEPH) ist eine selten diagnostizierte Spätfolge nach Lungenembolie, die bei gegebener Operabilität kurativ behandelt werden kann. Jedoch sind bis zu 1/3 der Patienten bei Diagnosestellung nicht operabel. Für diese wurde in den vergangenen 5 Jahren neben einer spezifischen medikamentösen Therapie ein interventionelles Verfahren, die pulmonale Ballonangioplastie (BPA), etabliert. Dabei werden die durch Narbenstränge okkludierten Pulmonalarterien aufgedehnt, wodurch sich die Flussverhältnisse verbessern. Es finden sich vereinzelt Grenzfälle, die häu…