Stellungnahme zur Patientenversorgung im Katastrophenfall*
Adams, H.-A. · Anästhesiologie und Intensivmedizin, Erlangen · 2006 · Heft 7 · S. 451 bis 454
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Für Großschadensereignisse mit einem Massenanfall von Verletzten (MANV) sind bundesweit vergleichbare Vorkehrungen zur Versorgung von etwa 50 - 300 Personen [5] etabliert und praktisch erprobt (Abb. 1). Diese sehen die Versorgung der Patienten aller Sichtungskategorien (SK) auf einem Behandlungsplatz (BHP) vor, nachdem sie zuvor von der Feuerwehr aus dem Schadensraum gerettet und in einer Patientenablage an den Rettungsdienst übergeben worden sind. Patienten der SK I (vitalbedroht) und SK II (schwerverletzt) werden nach Herstellung der Transportfähigkeit unverzüglich und koordiniert in umliegende Kliniken gebrac…