Delir: Konzepte, Ätiologie und klinisches Management
N.N. · Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie · 2016 · Heft 04 · S. 233-244
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Delirien treten häufig auf: bis zu 35 % unserer Allgemeinstations- und 80 % der Intensivpatienten sind betroffen. Verdächtig sind sich binnen Stunden entwickelnde Aufmerksamkeits-, Gedächtnis- und Orientierungsstörungen, Bewusstseinsminderung, Agitation und Fluktuationen dieser Symptomatik im Tagesverlauf – besonders bei älteren Patienten mit zerebraler Vorschädigung. Diese neigen bei Hinzukommen einer akuten Erkrankung, beispielsweise einer Infektion, Medikamentenänderung beziehungsweise -entzug oder nach medizinischen Eingriffen wie dringlichen Operationen zur Delir-Entwicklung. Komplizierend t…